
Nachhaltige Kosmetik – ist das nicht nur ein schönes Versprechen? Nicht bei uns.
Die von uns verwendeten Rohstoffe – insbesondere die Algen und Pflanzenöle – stammen aus umweltfreundlicher Kultivierung; die zertifizierte Naturkosmetik-Qualität wird durch das NATRUE Siegel gewährleistet; recycelfähige Behälter und Umverpackungen aus nachhaltig gewonnenem FSC-Papier liefert eine regionale Druckerei, der die Nachhaltigkeit genauso am Herzen liegt wie uns; unsere Drucksachen sowie Verpackungs- und Versandlösungen unterstützen ausgewählte Klimaschutz-Projekte – die Naturkosmetikmarke Oceanwell setzt bei ihren Produkten konsequent auf Nachhaltigkeit.
Aber wir gehen noch einen Schritt weiter!
Die oceanBASIS GmbH und ihre Mitarbeiter füllen die Nachhaltigkeitsziele auch mit Leben:
- eigene Initiative „Protect the Ocean“
- Carbon Footprint-Bilanz (Unternehmen und Produkte)
- Unterstützung des Vereins „One Earth – One Ocean e.V.“ (oeoo)
- bilanziertes Unternehmen des „Gemeinwohl-Ökonomie e.V."
- firmenfinanzierte E-Fahrzeuge für Mitarbeiter und Beteiligung an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
- Öko-Pensionsplan als Altersvorsorge für Mitarbeiter
- 100 % Naturstrom im gesamten Büro
- Geschäftskonto bei der nachhaltig agierenden GLS Bank
- nachhaltige Gebrauchsartikel wie Bürobedarf, energiesparende Computer, Lampen und Geräte, fair gehandelter Bio-Kaffee, biologische Reinigungsmittel, Goldeimer Toilettenpapier mit Unterstützung sozialer Projekte.
In einer Kooperation mit der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik diente oceanBASIS als Pilotunternehmen bei der Entwicklung des CSE Nachhaltigkeitssiegels. Zusammen mit ClimatePartner berechnen wir unseren Carbon Footprint und sorgen für dessen Ausgleich durch Klimaschutz-Projekte. Wir haben uns vom Vertrieb über Amazon zurückgezogen und beobachten das Preisdumping in diversen Online-Shops sehr genau. Damit distanzieren wir uns von Geschäftspraktiken, die unseren Grundsätzen widersprechen.
Wenn Du also Dir, Deiner Haut und der Umwelt etwas Gutes tun willst, bist Du bei Oceanwell genau richtig.
Wenn Meeresforscher Algenkosmetik entwickeln, so wie wir, dann ist es klar, dass wir versuchen, auch Anwendungskonzept, Verpackungen, Logistik & Co. so ökologisch wie möglich zu gestalten: Protect the Ocean eben.
Für unsere Produkte heißt das: Alle Gels, Cremes, Öle können miteinander kombiniert werden, so dass Du nicht noch ein Produkt für noch eine spezielle Anwendung brauchst.
Sondern einfach ein paar Tropfen Öl hinzufügst, wenn Du intensivere Pflege willst.
Oder daraus ein Maske machst, wenn du Dich verwöhnen willst.
Schließlich kennst du Deine Haut ja am besten. Und wir ersparen uns allen damit noch mehr Verpackungen, noch mehr Transporte.
Das Prinzip gilt übrigens für jede unserer Pflegeserien: Oceanwell Basic.Line, OceanCollagen und Biomarine Cellsupport.
Teste doch mal.
Wir betrachten die inneren und äußeren Werte!
Bei den Verpackungen haben wir von Glas auf Kunststoff umgestellt. Und zwar auf sortenreines PP (Polypropylen) und PE (Polyethylen), denn das kann besser recycelt werden.
Außerdem entwickeln wir gemeinsam mit Verpackungsexperten neue, verbesserte Konzepte, so dass Du z. B. mit den neuen Pumpspendern auch wirklich an das allerletzte Tröpfchen herankommst.
Momentan arbeiten wir daran, den Kunststoff durch Kreide zu ersetzen, was in Prototypen zwar schon möglich ist – aber in unseren Mengen leider noch nicht.
Wir bleiben dran.
Der Klimawandel hat viele Auswirkungen, aber nur eine Ursache
Das Leben auf unserem Planeten wird heute schon durch den Klimawandel massiv beeinflusst und in Zukunft noch viel mehr. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist für den Anstieg der Klimagase in der Atmosphäre , vor allem Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4), verantwortlich. Die Folgen sind steigende Intensitäten von Wetterereignissen - Stürmen, Starkniederschlägen , Dürre - mit allen direkten Konsequenzen für die Menschen. Zudem hat der Klimawandel das sechste Massenaussterben, auch bekannt als Holozänes Artensterben, ausgelöst. Aufgrund der Geschwindigkeit des Klimwandels sind viele Arten nicht in der Lage, sich schnell genug an die sich rasch verändernden Bedingungen anzupassen, was zu einem Rückgang ihrer Populationen und schließlich zu Artenverlust führt. Wir müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um diese Auswirkungen abzumildern und einen weiteren Verlust der Artenvielfalt zu verhindern. Denn eine intakte Lebewelt und ihre Artenvielfalt ist die Grundlage für die Existenz und für den Wohlstand der Menschheit.
Die CO2-Emission ist dabei der Schlüssel, den jede(r) von uns in der Hand hält.
Warum wir die CO2-Emission unseres Tuns messen ...und dadurch smarter produzieren
Um die CO2-Emissionen zu reduzieren, ist ein bewusster Konsum von entscheidender Bedeutung. Wir müssen smarter konsumieren, indem wir Produkte wählen, die während ihrer gesamten Lebensdauer weniger CO2 ausstoßen.
Um dies zu erreichen, brauchen wir Standards und Referenzwerte, um die CO2-Emissionen verschiedener Produkte zu vergleichen. Der GHG Product Standard ist ein solcher Standard, der den gesamten Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigt und die Treibhausgasemissionen quantifiziert. Die Berechnungen nach dem GHG Product Standard können dabei helfen, die CO2-Emissionen verschiedener Produkte zu vergleichen. Oceanwell berechnet für seine Produkte nach diesem Standard ihre CO2-Emissionen.
CO2-Bilanz von Unternehmen und Produkten
Oceanwell - mehr als Hautpflege...
Der Hersteller von Oceanwell, die oceanBASIS GmbH, ist eines der ersten Unternehmen weltweit gewesen, die für "Pilot"-Produkte eine CO2-Bilanz berechnet hat. 2012 hat oceanBASIS damit beigetragen, dass ein weltweiter Standard für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Produkten entwickelt wurde - der GHG (Greenhouse Gas)-Produkt-Standard. Wir haben diesen Standard mittlerweile für alle unsere Produkte angewendet und können somit auf eine solide Datengrundlage zurückgreifen. Anhand diese Analyse und Datenbasis erkennen wir überhaupt erst, welche Inhaltsstoffe, welche Verpackungen und welche Produktionsprozesse besonders viel CO2 emittieren. An diesen "Stellschrauben" können wir daher effizient und konsequent unsere CO2-Emissionen als Hersteller reduzieren.
Wie berechnen wir die CO2-Emission eines Produktes?
Die Produkte werden in ihrem gesamten Lebenszyklus hinsichtlich ihres Bedarfs an Material und Energie sehr detailliert analysiert. Jeder Inhaltsstoff, jeder Arbeitsschritt, jede Verpackung wird dabei berücksichtigt und in "CO2-Equivalente" umgerechnet. Ein Beispiel bietet unser Algenextrakt "Lamowell", für das wir sehr detailliert eine CO2-Bilanz entwickelt haben. Das größte Problem bei der Berechnung eines CO2-Fußabdrucks für ein Produkt ist, dass es (noch) nicht für jedes Material und für jeden Arbeitsschritt einen entsprechenden CO2-Wert gibt. Bei solchen Materialien und Prozessen müssen wir uns, wie jeder Hersteller, mit dem bestmöglichen Vergleich und einer Schätzung behelfen. Ihr könnt den den CO2-Wert aus der Eigenschaften-Tabelle in der jeweiligen Produktbeschreibung im Shop entnehmen.
Und was heißt das in Zahlen?
Zeit, präzise und konkret zu werden!
In der nebenstehenden Grafik seht Ihr die wichtigsten CO2-Emittenten des Büros am Tiessenkai aus dem Jahr 2018 (in kg CO2-Equivalente). Wir waren selbst überrascht, wie groß die Emission bei der Anfahrt der Mitarbeiter zur Arbeit und die Dienstreisen mit "Verbrennern" ("Fuhrpark" in der Grafik) ist. Auch wenn wir bereits überzeugte E-Mobilisten und Radler waren, haben wir dahingehend unsere Maßnahmen vervielfacht. Das bedeutet vor allem starke finanzielle und infrastrukturelle Förderung der Mobilität ohne (bzw. wenig) Einsatz fossiler Brennstoffe. Die Flüge wären zwar zu Corona-Zeiten nicht in der Bilanz aufgetaucht, aber selbst die wenigen Flüge, die wir in 2018 unternommen haben, reichten, um auf auf Platz 3 zu landen.
Übrigens entsprechen die Werte aus der Grafik dem jährlichen CO2-Fußabdruck von 5 europäischen Bürgern (Climate Partner 2019).
"Protect the Ocean" heißt die Meeresschutz-Initiative von Oceanwell. Es geht dabei um das Zusammenspiel von Mensch und Meer, aber auch um den Schutz der Meere vor menschlicher Ausbeutung. Von jedem verkauften Oceanwell-Produkt gehen zehn Cent an "Protect the Ocean".
Damit unterstützen wir Projekte, die sich aktiv für den Schutz der Meere engagieren – aktuell unsere Projektpartner an der Côte d'Ivoire (Westafrika) und die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO).
Warum engagiert sich Oceanwell für den Schutz der Meere?
Wir Menschen sind dabei, den letzten ungestörten Lebensraum der Erde, die Ozeane, komplett in Beschlag zu nehmen. Leider erfolgt eine Nutzung nicht nachhaltig. Trotz der immensen Größe der Ozeane, sehen wir bereits heute großräumige und zum Teil globale Auswirkungen auf das Ökosystem Küste und Meer.
Meeresverschmutzung und Überfischung sind die prominentesten Auswirkungen, aber auch neue Aktivitäten der Ausbeutung werden von Teilen der Industrie vorbereitet. Wissenschaft und Politik lassen sich manchmal hinreißen, diese Aktivitäten zu legitimieren. Ein Beispiel dieser modernen Ausbeutungskultur ist die großindustrielle Förderung seltener Erden aus Tiefseeböden. Welche Auswirkungen diese Förderung auf die biologischen, nicht-biologischen und - über Veränderungen der Meeresströmungen - Klima-Prozesse hat, kann heute niemand absehen. Trotzdem treiben Teile der Industrie die Plünderung der Meere weiter voran.
Das Vorsorgeprinzip, das sowohl in der Weltcharta für die Natur, im Gründungsdokument der EU sowie in der Rio-Declaration (Agenda 21) enthalten ist, wird häufig genug ignoriert bzw. ausgehebelt. Solange es nichts kostet, dieses Risiko einzugehen, solange wird es dieses Ausbeutungsverhalten geben. Die meisten von uns können sich einer gewissen Mitverantwortung für dieses (leider) typisch menschliche Verhalten nicht entziehen.
Fast alle Menschen verantworten die Plünderung der Meere mit, weil wir unser Konsumverhalten in den letzten Jahrzehnten entsprechend konditioniert haben. Deshalb ist es wichtig, neben dem Prinzip der nachhaltigen Nutzung von Küsten und Meer auch reine Schutzmaßnahmen zu initiieren und zu unterstützen.
Aus dieser Motivation heraus haben wir die Initiative "Protect the Ocean" ins Leben gerufen. Mit ihr wollen wir stetig einen möglichst direkten Beitrag zum Schutz der Meere und Küsten leisten.
Das Pilotprojekt an der Côte d'Ivoire, Westafrika
Das erste Projekt von "Protect the Ocean" ist 2015 gestartet und führt uns zu den Menschen von Grand-Béréby im Südwesten des westafrikanischen Staates Côte d'Ivoire. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern schützen die ivorischen Initiatoren des Projektes und Oceanwell gefährdete Meeresschildkröten.
Mit 10 Cent können die Schildkrötenschützer von Grand-Béréby dafür sorgen, dass drei Schildkrötenbabys sicher das Meer erreichen.
Bergung von Geisternetzen in der Ostsee
Seit 2020 fördern wir mit „Protect the Ocean“ auch ein lokales Projekt in der Ostsee. Dafür kooperiert Oceanwell mit dem Verein One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) und unterstützt den Einsatz des Müllsammelschiffs SeeKuh, welches Forschungstauchern als Basis für die Bergung von Geisternetzen dient. Geisternetze sind herrenlose Fischernetze, die zur Todesfalle für Meeressäuger, Fische, Seevögel und Weichtiere werden können und zudem mit der Zeit in Mikroplastikteilchen zerfallen. Geschätzte 10.000 Netze gehen jährlich in der Ostsee verloren. Im Oceanblog gibt es einen ausführlichen Bericht zur Geisternetzbergung in 2020.
Was ist Gemeinwohlökonomie?
Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist eine Reformbewegung, welche das Wirtschaften grundlegend auf das demokratisch definierte Gemeinwohl ausrichten möchte. Dabei stehen nicht Wettbewerb und Profit im Mittelpunkt, sondern das Miteinander und die Steigerung des Gemeinwohls.
Die wichtigsten Werte bei Oceanwell sind bereits seit Gründung von oceanBASIS GmbH in der DNA des Unternehmens fest verankert:
- Menschenwürde
- Solidarität und Gerechtigkeit
- ökologische Nachhaltigkeit sowie
- Transparenz und Mitentscheidung
sind auch die wichtigsten Werte bei der Gemeinwohlökonomie. Deshalb war eine aktive Mitgestaltung von Oceanwwell an der GWÖ nur ein natürlicher Schritt. Schaut Euch unseren Nachhaltigkeitsbericht an. So erfahrt ihr viel von Oceanwell und den Menschen, die dahinter stehen.
